Monatsarchiv für Mai 2009

Mai 29 2009

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Roland Berger veröffentlicht Studie zum e-Health Markt

Roland Berger hat eine sehr interessante Studie zum e-Health Markt veröffentlicht. Aus Zeitgründen verzichte ich ausnahmsweise auf eine Neuformulierung und übernehme im Folgenden die Pressemitteilung des Beratungsunternehmens:

München, 28. Mai 2009

  • Gesundheitsmarkt trägt laut OECD etwa zehn Prozent zum europäischen Bruttoinlandsprodukt bei – in Deutschland steigt dieser Anteil bis 2020 auf rund 16 Prozent
  • Demografische Entwicklung bei gleichbleibenden Budgets zwingt zu mehr Effizienz
  • Markt für elektronische Gesundheitsdienstleistungen (e-Health-Produkte) bietet großes Potenzial für Telekommunikationsanbieter
  • Beispiele: Elektronische Netzwerke für Mediziner, Informationsangebote für Kunden, IT-Plattformen für Diagnose, Dokumentation und Abrechnung

Der Gesundheitsmarkt ist laut OECD mit einer Leistung von durchschnittlich zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ein zentraler Bestandteil der europäischen Volkswirtschaften – und wegen der zunehmenden Alterung der Bevölkerung wächst der Bedarf weiter. Da gleichzeitig die Budgets stagnieren, ist die Branche zu mehr Effizienz gezwungen. Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) kann dabei helfen. Nach einer Studie von Roland Berger Strategy Consultants birgt der Markt für elektronische Gesundheitsdienstleistungen (e-Health) gewaltiges Zukunftspotenzial für die Telekommunikationsbranche. Viele Unternehmen zögern allerdings noch mit Angeboten, weil der Markt komplex und heterogen ist und Unterschiede beim Entwicklungsstand und in der Finanzierung innerhalb Europas eine zügige Marktdurchdringung behindern. Eine klare Strategie, differenzierte Angebote für potenzielle Kunden und Finanziers, neue Mehrwertleistungen und ein rascher Markteintritt durch Kooperationen können helfen, diesen Markt zu erobern.

“Sowohl die Gesundheitssysteme als auch die Telekommunikationsmärkte in Europa stehen vor rasanten Veränderungen”, sagt Alexander Mogg, Partner im Kompetenzzentrum InfoCom bei Roland Berger Strategy Consultants. “Um weiter erfolgreich wachsen zu können, halten die Telekommunikationsanbieter derzeit intensiv Ausschau nach neuen Geschäftsfeldern.” Der Gesundheitssektor ist ein solches Wachstumsfeld: Er ist laut OECD mit einer Leistung von durchschnittlich zehn Prozent des BIP ein zentraler Bestandteil der europäischen Volkswirtschaften. “Wenn man auch die Selbstzahler mit einbezieht, sind es in Deutschland sogar über zwölf Prozent. Durch das steigende Gesundheitsinteresse, den technischen Fortschritt und die Alterung wird dieser Anteil bis 2020 nach unseren Berechnungen auf rund 16 Prozent steigen”, sagt Dr. Joachim Kartte, Leiter des Kompetenzzentrums Pharma & Healthcare bei Roland Berger. “Die Branche wird vermehrt Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) einsetzen müssen, um bei gleich bleibenden Budgets immer mehr alte Menschen versorgen zu können.” e-Health umfasst den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologie im Gesundheitssektor: Ziele sind dabei eine bessere Interaktion zwischen Patienten und Anbietern von Gesundheitsdienstleistungen, eine rasche und vor allem sichere Übertragung von Daten sowie die effiziente Verarbeitung und Speicherung großer Datenmengen.

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Mai 28 2009

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G-BA (gemeinsamer Bundesausschuß) Entschluß für AQUA bestätigt, BQS verliert Ausschreibung

Der G-BA (auch GBA) hat durch die letzte Stufe der Gesundheitsreform (GKV-WSG) auf Basis von § 137a SGB V (Umsetzung der Qualitätssicherung und Darstellung der Qualität) den Auftrag erhalten, ein Verfahren zur Messung und Darstellung der Versorgungsqualität für die Durchführung der einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung zu entwickeln.

Es geht dabei u.a. um die ambulante wie stationäre Leistungserbringung, ambulante Operationen, ambulante Behandlungen im Krankenhaus und um die Disease Management Programme (DMP). Das Verfahren ist dabei sektorenübergreifend zu entwickeln.

Vom gemeinsamen Bundesausschuß wurde hierfür eine europaweite Ausschreibung gestartet, bei der das AQUA Institut den Zuschlag erhalten hat.

Während der Einspruchsfrist hatte dann der Mitbewerber BQS (Bundesgeschäftstelle Qualitätssicherung) vor der Vergabekammer des Bundeskartellamtes Bonn Einspruch eingelegt und einen Antrag auf Aufhebung der Vergabeentscheidung zur Qualitätssicherung der Versorgung im Gesundheitswesen nach § 137a SGB V (Qualitätsinstitut) gestellt.

Am 19 Mai hat die Vergabekammer diesen Einspruch nebst dem hiermit verbindenen Antrag aber negativ beantwortet und somit die Entscheidung des G-BA bestätigt.

Wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Dienstag in Siegburg mitteilte, beabsichtigt er so bald als möglich den Vertrag mit der „AQUA-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH“ zu unterzeichnen.

(Quelle: G-BA / Link zur Originalmeldung)

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Mai 19 2009

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Barrierefreiheit mit Brief und Siegel: Weisse Liste von Web 4 all geprüft

Kürzlich hat die Initiative “Web for all” im Auftrage der Bertelsmann Stiftung eine Überprüfung der mit dem papaya CMS betriebenen Krankenhaussuche “Weisse Liste” hinsichtlich Barrierefreiheit (Accessability) durchgeführt. Seitdem trägt die Weisse Liste das Prüfsiegel der o.g. Organisation.

(An dieser Stelle herzlichen Dank an die Kollegen von Web 4 all für die stets produktive Zusammenarbeit!)

Ein Auszug des Prüfberichtes steht auf der Website von Web 4 all zur Verfügung, eine Informationseite auf der Weissen Liste findet sich hier.

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Mai 14 2009

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Kurzmeldung: Google Health Data API

Google Health ist kein neuer Dienst – und keiner, der ganz frei von datenschutztechnischen Bedenken ist (siehe auch dieser Artikel).

Ich bin gerade zum ersten Mal auf die Google Health Data API gestossen.

Wenngleich die Speicherung von medizinischen Daten bei einem externen Anbieter bzw. Dienst m.E. sehr kritisch zu betrachten ist, so bleibt die API spannend. Mit ihr lassen sich Daten im Google Health Service speichern und von dort aus abrufen. Die kurze Eigendarstellung liest sich we folgt:

The Google Health Data API allows client applications to view and update Health content in the form of a Google Data API feed. Depending on the type of application you are developing (web or an installed application), your client can post new health data to a user’s profile, edit or delete entries, request a list of existing entries, and query for specific health data that match a certain criteria.

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Mai 14 2009

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Schweinegrippe alias Mexikogrippe alias Virus A/H1N1: IQWiG veröffentlicht Informationen

Das Informationsportal Gesundheitsinformation.de hat aktuell Patienteninformationen zur neuen Grippe veröffentlicht,die sehr verständlich sind und somit auch zur Auslage in Arztpraxen o.ä. genutzt werden können.

Die sicher in der Bevölkerung oftmals gestellten Fragen nimmt das IQWiG auf…

Wie zeigt sich die Schweinegrippe? Wie kann ich mich vor diesem neuen Grippevirus schützen? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Und an wen kann ich mich wenden, wenn ich weitere Fragen zu diesem Thema habe?

…und beantwortet sie sinnvoll und mit konkreten Handlungsempfehlungen.

Hier klicken, um den Artikel aufzurufen.

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