In der Schweiz wird die zentrale Qualitätssicherung für die Krankenhäuser gestärkt:
Die nationale Gesellschaft für Qualitätssicherung KIQ und der Interkantonale Verein für Qualitätssicherung und -förderung IVQ legen im März 2009 ihre Organisationen zusammen. (…) Damit liegt die Qualitätssicherung der Schweizer Spitäler und Kliniken neu in einer Hand.
Somit werden Qualitätsmessungen in der gesamten Schweiz vergleichbar und so erst wirklich nutzbringend. Der neue Verein formuliert so auch seinen Anspruch:
Das Ziel: die Qualität einheitlich ausweisen und landesweit Klarheit und Vergleichbarkeit schaffen für Spitäler und Kliniken.
Interessant ist dabei auch die landesweit vorgegebene Erhebung der Patientenzufriedenheit mit dem PEQ Instrument als Bestandteil der Qualitätsmessung:
Im Jahr 2009 gibt der Interkantonale Verein für Qualitätssicherung und -förderung IVQ den Akutspitälern und Kantonen zwei gesamtschweizerische Qualitätsmessungen vor: Die Messung der Patientenzufriedenheit mit dem Fragebogen PEQ 09 und die Infektionsraten nach bestimmten operativen Eingriffen gemäss SwissNOSO. Der neu gegründete Nationale Verein für Qualitätsentwicklung führt diese Messungen weiter. Erste Resultate sind im Jahr
2010 zu erwarten.
Die Krankenhaussuche bzw. Kliniksuche “Weisse Liste” der Bertelsmann Stiftung ist um eine Funktion für “Linkpartner” erweitert worden.
Neben der Möglichkeit, Banner für die Verlinkung herunterzuladen, können Webmaster hier auch ein Krankenhaus-Suchformular konfigurieren (Farben anpassen, Suchanfragen oder den Suchradius angeben) und dann in der eigenen Website einbetten.
Der im Frühjar 2008 mit eher wenig Medienecho gestartete Dienst „Google Health“ wurde aktuell um ein sehr interessantes Feature ergänzt: Es ist nun möglich, die hinterlegten persönlichen Daten zur Krankengeschichte z.B. für Ärzte oder Angehörige freizugeben.
Aus Datenschutzüberlegungen ist meines Erachtens auch nicht insbesondere die Freigabe der Daten, sondern vielmehr die Speicherung der Daten auf den Servern des Datensammlers Google sehr kritisch zu sehen. Entscheidet man sich dafür, so gewinnt man in der Tat eine sehr nützliche Funktion, wie auch Sameer Samat (Director Product Management bei Google) zu argumentieren weiß:
Kaum eine Talkshow-Woche vergeht, ohne dass bei Maybritt Illner, Johannes B. Kerner oder anderorts über die Kostenexplosion diskutiert wird. In dem Zuge (und vor jeder Gesetzesänderung hinsichtlich der Verteilung von Budgets) wird stets auch die Frage gestellt, ob das verfügbare Geld die richtigen Wege geht.
Dabei gilt es, Vorsicht walten zu lassen: Auf Stammtischniveau ist diese Frage nicht zu beantworten, fundiertes Wissen tut hier ob der Komplexität des Gesundheitssystems not.
Imedo hat versucht, die Geldströme im Deutschen Gesundheitswesen zu visualisieren und so etwas Licht ins Dunkel zu bringen:
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