Archiv für die Kategorie 'Webtechnologie'

Jun 12 2009

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Videokonferenz statt Arztbesuch? Web 2.0 meets Medicine…

Der Ruf nach technischen Lösungen zur Reduktion von Kosten ist häufig zu hören – und je nach Einzelfall macht das manchmal Sinn und manchmal nicht. Da bei dimensional und papaya Gesundheitswebsites und Gesundheitskommunikation zentrale Themen darstellen, wird hier natürlich oftmals erörtert, wo man mit welcher Technologie Kosteneinsparungen realisieren kann.

Häufig und schon seit Jahren diskutiert wurde dabei das Thema Videokonferenzen bzw., um es etwas mehr in Buzzwords zu fassen: e-Health mit Web 2.0. Der Ansatz ist technisch überschaubar, wenngleich in der deutschen Versorgungslandschaft sicher nicht allzu schnell zu implementieren:

Geld einsparen durch bessere Vernetzung der Akteure: Mit heutzutage mannigfaltig verfügbarer Communitytechnologie Orte schaffen, an denen sich die an einem konkreten Behandlungsfall beteiligten Personen miteinander abstimmen können. So können durch mangelnde Kommunikation entstehende Fehler oder doppelte Untersuchungen reduziert werden.

Geld einsparen durch Reduktion von Arztbesuchen: Mit gleichfalls problemlos verfügbarer Technik (Videokonferenz / Videochat, Chat etc.) könnten viele Arzt- und Krankenhausbesuche virtuell abgebildet werden. Weniger Aufenthalt in Wartezimmern und dort reduzierte Rate von Ansteckungen zwischen Patienten sind nur die ersten Punkte. Ergänzt man dieses Modell um die Integration weiterer Beteiligter (s.o., z.B. Physiotherapeut), so können interdisziplinäre Abstimmungen möglich werden, die bisher i.d. Regel allenfalls bei schwersten Fällen erfolgen. Nicht zuletzt würden die Ärzte und Krankenhäuser durch die geringere Besucherzahl organisatorisch entlastet.

Problematisch in beiden Fällen sind neben den Problemen einer flächendeckenden Einführung auch die Abrechnungsfragen zu beantworten: Eine Videokonferenz mit dem Patienten oder die Abstimmung mit den Kollegen aus den anderen Disziplinen kann und darf nicht ohne Abrechnungsmöglichkeit erfolgen, will man dem Ansatz überhaupt eine Chance einräumen.

Äußerst spannend ist hierzu ein aktuelles Projekt von den Asklepios Klinken und T-Systems, über das die Ärztezeitung gestern schrieb. Wenngleich hier als Vorteile vor allem die Einholung einer Zweitmeinung und die Zeitersparnis für den Patienten in den Vordergrund gestellt werden, so hat das Projekt für uns einen durchaus zukunftsweisenden Wert.

Sicher ist: Technik kann Zeit & Kosten sparen, wenn sie richtig eingesetzt wird. Bekommt man die Einstiegsbarrieren gelöst, so kann die digitale Begleitung der Behandlung gerade in ländlichen Regionen einen grossen Nutzen haben.

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Mai 19 2009

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Barrierefreiheit mit Brief und Siegel: Weisse Liste von Web 4 all geprüft

Kürzlich hat die Initiative “Web for all” im Auftrage der Bertelsmann Stiftung eine Überprüfung der mit dem papaya CMS betriebenen Krankenhaussuche “Weisse Liste” hinsichtlich Barrierefreiheit (Accessability) durchgeführt. Seitdem trägt die Weisse Liste das Prüfsiegel der o.g. Organisation.

(An dieser Stelle herzlichen Dank an die Kollegen von Web 4 all für die stets produktive Zusammenarbeit!)

Ein Auszug des Prüfberichtes steht auf der Website von Web 4 all zur Verfügung, eine Informationseite auf der Weissen Liste findet sich hier.

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Mai 14 2009

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Kurzmeldung: Google Health Data API

Google Health ist kein neuer Dienst – und keiner, der ganz frei von datenschutztechnischen Bedenken ist (siehe auch dieser Artikel).

Ich bin gerade zum ersten Mal auf die Google Health Data API gestossen.

Wenngleich die Speicherung von medizinischen Daten bei einem externen Anbieter bzw. Dienst m.E. sehr kritisch zu betrachten ist, so bleibt die API spannend. Mit ihr lassen sich Daten im Google Health Service speichern und von dort aus abrufen. Die kurze Eigendarstellung liest sich we folgt:

The Google Health Data API allows client applications to view and update Health content in the form of a Google Data API feed. Depending on the type of application you are developing (web or an installed application), your client can post new health data to a user’s profile, edit or delete entries, request a list of existing entries, and query for specific health data that match a certain criteria.

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Mrz 22 2009

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Krankenhaus/Kliniksuche: Weisse Liste Suchformular für die eigene Website

Die Krankenhaussuche bzw. Kliniksuche “Weisse Liste” der Bertelsmann Stiftung ist um eine Funktion für “Linkpartner” erweitert worden.

Neben der Möglichkeit, Banner für die Verlinkung herunterzuladen, können Webmaster hier auch ein Krankenhaus-Suchformular konfigurieren (Farben anpassen, Suchanfragen oder den Suchradius angeben) und dann in der eigenen Website einbetten.

So schaut das ganze aus:

Krankenhaussuche www.weisse-liste.de








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