Archiv für die Kategorie 'Gesundheitswesen'

Mai 28 2009

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G-BA (gemeinsamer Bundesausschuß) Entschluß für AQUA bestätigt, BQS verliert Ausschreibung

Der G-BA (auch GBA) hat durch die letzte Stufe der Gesundheitsreform (GKV-WSG) auf Basis von § 137a SGB V (Umsetzung der Qualitätssicherung und Darstellung der Qualität) den Auftrag erhalten, ein Verfahren zur Messung und Darstellung der Versorgungsqualität für die Durchführung der einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung zu entwickeln.

Es geht dabei u.a. um die ambulante wie stationäre Leistungserbringung, ambulante Operationen, ambulante Behandlungen im Krankenhaus und um die Disease Management Programme (DMP). Das Verfahren ist dabei sektorenübergreifend zu entwickeln.

Vom gemeinsamen Bundesausschuß wurde hierfür eine europaweite Ausschreibung gestartet, bei der das AQUA Institut den Zuschlag erhalten hat.

Während der Einspruchsfrist hatte dann der Mitbewerber BQS (Bundesgeschäftstelle Qualitätssicherung) vor der Vergabekammer des Bundeskartellamtes Bonn Einspruch eingelegt und einen Antrag auf Aufhebung der Vergabeentscheidung zur Qualitätssicherung der Versorgung im Gesundheitswesen nach § 137a SGB V (Qualitätsinstitut) gestellt.

Am 19 Mai hat die Vergabekammer diesen Einspruch nebst dem hiermit verbindenen Antrag aber negativ beantwortet und somit die Entscheidung des G-BA bestätigt.

Wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Dienstag in Siegburg mitteilte, beabsichtigt er so bald als möglich den Vertrag mit der „AQUA-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH“ zu unterzeichnen.

(Quelle: G-BA / Link zur Originalmeldung)

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Mai 14 2009

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Schweinegrippe alias Mexikogrippe alias Virus A/H1N1: IQWiG veröffentlicht Informationen

Das Informationsportal Gesundheitsinformation.de hat aktuell Patienteninformationen zur neuen Grippe veröffentlicht,die sehr verständlich sind und somit auch zur Auslage in Arztpraxen o.ä. genutzt werden können.

Die sicher in der Bevölkerung oftmals gestellten Fragen nimmt das IQWiG auf…

Wie zeigt sich die Schweinegrippe? Wie kann ich mich vor diesem neuen Grippevirus schützen? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Und an wen kann ich mich wenden, wenn ich weitere Fragen zu diesem Thema habe?

…und beantwortet sie sinnvoll und mit konkreten Handlungsempfehlungen.

Hier klicken, um den Artikel aufzurufen.

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Apr 30 2009

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Schweinegrippe / Mexiko Grippe: WHO definiert ICD Code

Wie das DIMDI heute online und per Newsletter meldete, hat die WHO eine Vorgabe zur ICD-Kodierung der Schweinegrippe bzw. “Mexikogrippe” gemacht:

Zur Zeit treten weltweit Influenza-Fälle auf, die durch eine Infektion mit dem Virus A/H1N1 hervorgerufen werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat entschieden, für die Kodierung dieser Fälle den ICD-Kode J09 zu verwenden.

via: dimdi.de

Sollten Sie konkrete Informationen zur Schweinegrippe bzw. Mexikogrippe suchen, besuchen Sie bitte folgende Links, die aktuelle und meines Erachtens vertrauenswürdige Informationen bereit halten:

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Apr 27 2009

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Konfessionelle Krankenhausverbände ermitteln bundesweit die Patientenzufriedenheit

Wie die Bertelsmann Stiftung heute berichtet, haben sich der Deutsche Evangelische Krankenhausverband (DEKV) und der Katholische Krankenhausverband Deutschlands (KKVD) gemeinsam für die Unterstützung des PEQ (Patients’ Experience Questionnaire) Instruments zur Ermittlung der Patientenzufriedenheit in Krankenhäusern entschieden. Nähere Informationen zu PEQ sind auf der Weissen Liste zu finden.

Den rund 700 Mitgliedskrankenhäusern werden auf Basis eines Rahmenvertrages mit dem Institut für Qualitätsmessung und Evaluation (IQME) Sonderkonditionen angeboten. Die durch die Erhebung gewonnenen Daten werden dann in der Krankenhaussuche der Weissen Liste dargestellt.

Die folgenden Zitate sind aus der Originalmeldung der Bertelsmann Stiftung übernommen:

“Wir möchten zeigen, dass sich die kirchlichen Krankenhäuser durch ein besonderes Qualitätsbewusstsein und eine große Nähe zum Patienten auszeichnen”, sagt Pastor Norbert Groß, Verbandsdirektor des DEKV. “Die Kliniken signalisieren durch ihre Teilnahme, dass sie sich der Bewertung ihrer Patienten stellen und transparent mit ihren Leistungen umgehen.” Die Häuser erhielten zudem wichtige Daten für ihr Qualitätsmanagement. Die Befragung sei das erste große Kooperationsprojekt, das die kirchlichen Verbände gemeinsam anstoßen, so Groß.

“Durch die Befragung mit dem standardisierten PEQ-Verfahren und die Darstellung in der Weissen Liste können Patienten tatsächlich vergleichen, welche Erfahrungen andere Patienten in Kliniken gemacht haben”, sagt Thomas Vortkamp, Geschäftsführer des KKVD. “Wir wissen, dass die Zufriedenheit anderer Patienten das entscheidende Kriterium bei der Krankenhauswahl sein kann. Darauf möchten wir reagieren und zeigen, dass die kirchlichen Häuser in Sachen Transparenz eine Vorreiterrolle einnehmen.” Die “Weisse Liste” sei für die Abbildung der Ergebnisse besonders geeignet, da sie sich auf eine nutzerfreundliche und verständliche Aufbereitung von Qualitätsdaten konzentriere und zudem unabhängig von den Interessen von Leistungsanbietern und Kostenträgern agiere.

Sehr erfreulich, dass sich die kirchlichen Verbände so für Transparenz stark machen: Die Krankenhäuser erhalten valides Feedback und können dies in ihr Qualitätsmanagement einfliessen lassen. Während dessen erhalten die Patienten eine echte Entscheidungshilfe. Nicht zuletzt nimmt eine transparente Darstellung der Leistungen und Ergebnisse in Klinikportalen eine zunehmend zentrale Rolle im Krankenhausmarketing ein.

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Apr 16 2009

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Kurzmitteilung: Auswahl eines Pflegeheimes, Woran erkenne ich ein gutes Pflegeheim?

Der WDR hat einen nützlichen TV-Beitrag gesendet, der sich mit der Auswahl eines Pflegeheimes beschäftigt und weiterhin online abrufbar ist.

Neben konkreten Tipps für die Suchenden wird auch auf die mit der Pflegereform 2008 erfolgten Änderungen hingewiesen:

Mit Beginn der Pflegereform im Juli 2008 dürfen Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) unangemeldet Kontrollen in Pflegeeinrichtungen durchführen. Sie gehen dann zusammen mit dem Personal die Akten durch und befragen 10 Prozent der Heiminsassen zu ihren Eindrücken. Dies erfolgt anhand eines vorgegebenen Fragenkatalogs.

Wenngleich eine flächendeckende Untersuchung durch den MDK und deren nutzergerechte Veröffentlichung noch in der Zukunft liegt, so ist sie doch der entscheidende Schritt für Transparenz und somit eine fundierte Auswahl des individuell passenden Pflegeheimes.

Hier klicken, um den Beitrag beim WDR (wdr.de) aufzurufen.

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Mrz 26 2009

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Kurzmeldung: Qualitätssicherung für Schweizer Krankenhäuser wird zentralisiert

In der Schweiz wird die zentrale Qualitätssicherung für die Krankenhäuser gestärkt:

Die nationale Gesellschaft für Qualitätssicherung KIQ und der Interkantonale Verein für Qualitätssicherung und -förderung IVQ legen im März 2009 ihre Organisationen zusammen. (…) Damit liegt die Qualitätssicherung der Schweizer Spitäler und Kliniken neu in einer Hand.

Somit werden Qualitätsmessungen in der gesamten Schweiz vergleichbar und so erst wirklich nutzbringend. Der neue Verein formuliert so auch seinen Anspruch:

Das Ziel: die Qualität einheitlich ausweisen und landesweit Klarheit und Vergleichbarkeit schaffen für Spitäler und Kliniken.

Interessant ist dabei auch die landesweit vorgegebene Erhebung der Patientenzufriedenheit mit dem PEQ Instrument als Bestandteil der Qualitätsmessung:

Im Jahr 2009 gibt der Interkantonale Verein für Qualitätssicherung und -förderung IVQ den Akutspitälern und Kantonen zwei gesamtschweizerische Qualitätsmessungen vor: Die Messung der Patientenzufriedenheit mit dem Fragebogen PEQ 09 und die Infektionsraten nach bestimmten operativen Eingriffen gemäss SwissNOSO. Der neu gegründete Nationale Verein für Qualitätsentwicklung führt diese Messungen weiter. Erste Resultate sind im Jahr
2010 zu erwarten.

Hier klicken, um die Pressemitteilung im Volltext anzuzeigen.

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Mrz 22 2009

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Google Health ermöglicht “Sharing von Gesundheitsdaten”

Der im Frühjar 2008 mit eher wenig Medienecho gestartete Dienst „Google Health“ wurde aktuell um ein sehr interessantes Feature ergänzt: Es ist nun möglich, die hinterlegten persönlichen Daten zur Krankengeschichte z.B. für Ärzte oder Angehörige freizugeben.

Aus Datenschutzüberlegungen ist meines Erachtens auch nicht insbesondere die Freigabe der Daten, sondern vielmehr die Speicherung der Daten auf den Servern des Datensammlers Google sehr kritisch zu sehen. Entscheidet man sich dafür, so gewinnt man in der Tat eine sehr nützliche Funktion, wie auch Sameer Samat (Director Product Management bei Google) zu argumentieren weiß:

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Mrz 22 2009

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Geldströme im Gesundheitswesen

Kaum eine Talkshow-Woche vergeht, ohne dass bei Maybritt Illner, Johannes B. Kerner oder anderorts über die Kostenexplosion diskutiert wird. In dem Zuge (und vor jeder Gesetzesänderung hinsichtlich der Verteilung von Budgets) wird stets auch die Frage gestellt, ob das verfügbare Geld die richtigen Wege geht.

Dabei gilt es, Vorsicht walten zu lassen: Auf Stammtischniveau ist diese Frage nicht zu beantworten, fundiertes Wissen tut hier ob der Komplexität des Gesundheitssystems not.

Imedo hat versucht, die Geldströme im Deutschen Gesundheitswesen zu visualisieren und so etwas Licht ins Dunkel zu bringen:

Um die Grafik anzuzeigen, am besten mit dem Button oben rechts in den Vollbildmodus wechseln!

via: blogbeutel.de

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